philipp geist

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weilheim fades – festival #2
Marienplatz | Begehbare Licht-/Videoinstallation
Musik: Lukas Taido

Für die historische Altstadt Weilheims entwickelt Philipp Geist unter dem Titel weilheim fades eine multimediale Installation, mit der er seine 2016 begonnene Arbeit weilheim drifts weiterführt. Mit Großbildprojektoren und passgenauem Videomapping wurden die Fassaden an der Ost- und Westseite des Marienplatzes und der Boden zu einem immersiven urbanen Lichtraum, der die Besucher voll und ganz eintauchen lässt. Im Zusammenspiel von Licht, Klang, Raum und Bewegung entstand ein Gesamterlebnis, das beim Durchschreiten immer neue Perspektiven auf das vertraute Areal eröffnete. Philipp Geist integrierte Begriffe und Bilder zur Bedeutung des Ortes. Die Begriffe stammten zum Teil von Weilheimer Bürgern oder sind aus der Stadthistorie entnommen. Die Umsetzung in typografische Bildkompositionen erzielt in Geists Arbeit stets eine abstrakt-malerische Wirkung und ist entscheidend mit dem Ort und den Menschen, die ihn gestalten, verbunden. Als immaterielle Projektionsfläche symbolisieren sie Gedanken, Visionen und Inspirationen, stehen aber auch als Metapher für Vergänglichkeit.

Philipp Geist lebt und arbeitet heute in Berlin. Er arbeitet weltweit als Künstler mit den Medien Projection Mapping/Licht­installation, Fotografie und Malerei. Geists Projekte sind in erster Linie gekennzeichnet durch ihre Komplexität in der Integration von Raum, Ton und Bewegbild. Seine Arbeiten haben einen malerischen, bildkompositorischen Ansatz von Überlagerungen, Strukturen und grafischen Elementen. Seine Video-Mapping-Installationen verzichten auf Leinwände und verwandeln verschiedenste Architekturen im urbanen Raum in bewegte, malerische Lichtskulpturen, welche die Wahrnehmung der Betrachter von Zwei- und Dreidimensionalität herausfordern. Oft werden die Besucher in die Licht-Projektion in Form von großflächigen, begehbaren Projektionen integriert. 2013 erhielt Philipp Geist den Deutschen Lichtdesign-Preis in der Kategorie Lichtkunst.

 

weilheim drifts – festival #1
Marienplatz | Begehbare Licht-/Videoinstallation
Musik: Martin Gretschmann

Die audiovisuelle Lichtkunst-Installation von Philipp Geist auf dem Marienplatz ermöglichte eine ganzheitliche Immersion. Geist bespielte einen Großteil des Weilheimer ‚Herzstücks‘ mitsamt historischem Gebäudeensemble und Stadtmuseum. Unterlegt wurde die ‚begehbare Lichtskulptur‘ aus Licht und Nebel, die stetig zwischen Zwei- und Dreidimensionalität changierte, durch Musik von Martin Gretschmann, einem Urgestein der Weilheimer Indie-Szene.

Der eintauchende Betrachter wurde zur Leinwand, er wurde zum beeinflussten und beeinflussenden Teil des Lichtkunstwerks. Analog zum dem gepflasterten Boden und den architektonischen Fassaden löste er sich im Farb- und Formenstrudel der Projektionen auf und ergänzte das Werk durch seinen eigenen Schatten.

Partizipation und Interaktion sind wesentliche Kennzeichen der Kunst von Philipp Geist: Entsprechend durften die Besucher des Weilheimer Lichtkunst-Festivals im Vorfeld Begriffe einreichen, um den Dialog mit dem Ort zu erweitern. Philipp Geist schuf mit seiner ‚Malerei zum Eintauchen‘ ein neues Raum-Zeit-Gefüge, das sich zwischen Bild und Raum, Projektion und Realität befand.
(Jasmin-Bianca Hartmann)

Die Umsetzung in typografische Bildkompositionen erzielt in Geists Arbeit stets eine abstrakt-malerische Wirkung und ist entscheidend mit dem Ort und den Menschen, die ihn gestalten, verbunden.

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